Hinweis: Dieser Beitrag stammt von unserem Web-Admin, welcher mit Gartenarbeit nicht wirklich etwas am Hut hat und sich mit solchen Beiträgen und dessen Recherche etwas Wissen aneignen möchte. Wir bitten darum, die Richtigkeit der Informationen in Frage zu stellen, sollten Zweifel aufkommen. Ansonsten: Viel Spaß beim Lesen!
Es gibt viele interessante Studien, die zeigen, warum Gärtner glücklicher sind. Beispielsweise gibt es eine Studie, welche besagt, dass die Arbeit im Garten Stress reduziere. In einer großen Umfrage Anfang des Jahres 2024 ging hervor, dass etwa 27,3% aller Deutschen häufig zu gärtnern. Damit gehörter das Gärtnern zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Und wenn die Eltern oder Großeltern bereits einen Garten haben und oft Zeit dort verbringen, weckt dies natürlich auch das Interesse des Nachwuchses. Ob es hierbei darum geht Löcher zu buddeln, Blumen auszusäen oder Unkraut zu zupfen spielt weniger eine Rolle. Kinder erledigen diese kleinen Aufgaben oft mit großer Begeisterung und erfreuen sich an der Tätigkeit selbst. Ganz nebenbei lernen diese dabei auch etwas über die Natur und den Anbau von Gemüse.
Ob Kinder hierbei bereits mit 2-3 Jahren oder erst sehr viel später, mit etwa 8-10 Jahren in den Genuss der Gartenarbeit kommen ist dabei gar nicht so sehr gut abzuschätzen. Das Interesse kommt in der Regel von allein. Alles was gut riecht, lecker schmeckt, sich ungewöhnlich anfühlt oder duftet ist für Kinder erst einmal interessant. Man selbst also kann den Garten entsprechend gestalten, um die Sinne der Kinder aktiv anzusprechen: Blumen und Kräuter wie Lavendel, Strauchbasilikum, Kapuzinerkresse, Tagetes, Ringelblumen oder die Limonadenpflanzen sind eine Augenweide. Verbindet man dies, im Beispiel des Strauchbasilikums, mit dem aromatischen Duft und einer kleinen Prise der Basilikumblätter auf den Nudeln mit Tomatensoße, hat man mehrere Sinne direkt angesprochen.
Erste Gießexperimente bei robusten Pflanzen
Kleine Kinder können im Garten eigenständig arbeiten, doch selten abschätzen, was richtig ist. Beispielsweise wissen diese nicht (und manchmal interessiert es sie auch noch gar nicht so richtig), wie viel Wasser eine Pflanze benötigt. Wichtiger ist in dem Fall, dass die kleine Gießkanne leer wird man und produktiv war. Daher empfiehlt es sich, robustere Pflanzen für den Einstieg zu wählen und die Arbeiten klar zu verteilen. Dazu gehören beispielsweise Bidens, Ringelblumen, Dahlien oder Geranien.
Bei Kindern, welche weniger Ausdauer mitbringen oder nur tröpfchenweise gießen empfehlen sich trockenheitstolerante Pflanzen wie Lavendel, Salbei, Thymian oder Oregano. Die mediterranen Pflanzen sind aufgrund ihres Duftes außerdem super geeignet, um neben dem Sehen der Pflanzen auch die Düfte zu riechen und den Geschmackssinn der Kinder anzusprechen.
Schnellwüchsige Pflanzen für Erfolgserlebnisse
Tomaten und Chilis können schon einmal mehrere Monate in Anspruch nehmen zwischen der Aussaat und dem tatsächlichem Ernten. Diese empfehlen sich nicht unbedingt, um Kindern das Gärtnern schmackhaft zu machen. Für die ersten Erfolgserlebnisse sollte man darauf achten, dass man mit schnellwüchsigen, anspruchslosen Pflanzen startet, welche pflegeleicht sind und leckere Früchte bieten.
Als erstes Projekt bieten sich Kressesamen an. Diese kann man nicht nur im Garten, sondern auch zu Hause auf der Fensterbank anbauen. Bereits nach wenigen Tagen werden die Kinder Erfolge sehen. Wenn diese dann noch auf einem Butterbrot gegessen werden, erfreuen sich diese umso mehr. Es gibt natürlich auch weitere, ähnliche Pflanzen. Diese nennt man Microgreens. Weitere Beispiele sind Rucola, Möhre, rote Bete, Erbsen, Radieschen, Mangold oder Minze.
Spaß bei der Gartenarbeit mit begleitender Unterstützung
Nicht immer macht es Spaß Unkraut zu jäten oder Pflanzen zu gießen. Manchmal gibt es Wichtigeres zu erledigen, wie Schmetterlinge zu beobachten, Sandburgen zu bauen oder mit dem Lieblingsonkel und einem Ball zu spielen. Wichtig ist, dass die Kinder ihren Entdeckerdrang stillen können und der kommt in der Regel nach einer Zeit von allein wieder. Um Kinder dauerhaft für die Gartenarbeit zu motivieren (oder wenigstens Alles dafür getan zu haben), ist ein grundlegender Rat einzelne Arbeitsschritte nach und nach erlernen. Nach der Aussaaterfahrung dem Gießen der Blumen tragen die Kinder ja bereits eine große Verantwortung für die Pflanzen auf ihren Schultern.
Wenn das Interessen an den Pflanzen jedoch von längerer Dauer ist, kann man natürlich auch über eigenes Kinderbeet nachdenken. Hierfür eignen sich Pflanzen wie Zuckererbsen, Radieschen, Möhren, Mangold, Blattsalate, Ringelblumen, Sonnenblumen, Kapuzinerkresse, Oregano, Rucola, Limonadenpflanzen, Thymian oder Salbei. Auch Minze eignet sich, sollte jedoch in einem Kübel angepflanzt werden, um die anderen Pflanzen im Beet nicht zu verdrängen.
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