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Düngung im Frühjahr – Teil 2

  • admin 

Hinweis: Dieser Beitrag stammt von unserem Web-Admin, welcher mit Gartenarbeit nicht wirklich etwas am Hut hat und sich mit solchen Beiträgen und dessen Recherche etwas Wissen aneignen möchte. Wir bitten darum, die Richtigkeit der Informationen in Frage zu stellen, sollten Zweifel aufkommen. Ansonsten: Viel Spaß beim Lesen!


Der lange und dieses Jahr sogar sehr kalte Winter ist größtenteils überstanden und wir alle wollen uns wieder mit der Sonne im Freien und dem Anblick blühender Pflanzen vergnügen. Doch das Grün im Garten kehrt nur mühsam zurück – vor Allem halbleere Beete und vergilbter Rasen überschatten das Gesamtbild oft bis in den Frühsommer hinein. Damit jedoch wieder sattgrüner Rasen und farbenfrohe Blüten dominieren, ist es wichtig, die Pflanzen zu pflegen und dem Wachstum etwas Anstoß zu geben.


Heute: Beete düngen

Bevor die Bepflanzung der Nutz- und Verzehrkulturen begonnen wird, muss das Beet auf die kommenden Monate vorbereitet werden. Um die Ernte ertragreich zu gestalten und das gesunde Pflanzwachstum zu fördern ist es wichtig, dass der Boden mit Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium ausgestattet wird. Diese wurden in der letzten Saison von den Pflanzen aufgenommen und mögliche Rest sind durch winterliche Regenfälle in tieferliegende Bodenschichten ausgewaschen.

Schritt für Schritt Anleitung

Wenn sie nicht stören dürfen kleinere Äste und Laub gern auf den Beeten liegen bleiben, da diese von den Bodenorganismen zu wertvollem Humus umgewandelt werden. Andernfalls können diese natürlich bedenkenlos entfernt werden. Als erster Arbeitsschritt zur Vorbereitung auf das ertragreiche Beet gilt es den Boden zu lockern. Hierzu kann man mit einer Gabel in kurzen Abständen möglichst tief in den Boden stechen. Moos und Unkraut können sich nach dem harten Winter ausgebreitet haben und können nun leicht entfernt werden. Anschließend wird der Boden gründlich aufgelockert.

Nach der Vorbereitung des Bodens darf nun mit Dünger gearbeitet werden. Hierbei kann man beispielsweise mit Kompost oder Fertig-Gemischen arbeiten. Dabei gilt jedoch: Umso feiner das Material, desto schneller werden es die Bodenorganismen mineralisieren, sodass die Düngewirkung den Pflanzen zur Verfügung steht. Einen etwas schnelleren Effekt erzielt man durch den Einsatz mineralischer Dünger.

Wenn hierbei mit einem besonders sauren Boden gekämpft wird, kann wahlweise Rasenkalk zur Steigerung des pH-Wertes mit eingearbeitet werden.


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