Hinweis: Dieser Beitrag stammt von unserem Web-Admin, welcher mit Gartenarbeit nicht wirklich etwas am Hut hat und sich mit solchen Beiträgen und dessen Recherche etwas Wissen aneignen möchte. Wir bitten darum, die Richtigkeit der Informationen in Frage zu stellen, sollten Zweifel aufkommen. Ansonsten: Viel Spaß beim Lesen!
Der lange und dieses Jahr sogar sehr kalte Winter ist größtenteils überstanden und wir alle wollen uns wieder mit der Sonne im Freien und dem Anblick blühender Pflanzen vergnügen. Doch das Grün im Garten kehrt nur mühsam zurück – vor Allem halbleere Beete und vergilbter Rasen überschatten das Gesamtbild oft bis in den Frühsommer hinein. Damit jedoch wieder sattgrüner Rasen und farbenfrohe Blüten dominieren, ist es wichtig, die Pflanzen zu pflegen und dem Wachstum etwas Anstoß zu geben.
Heute: Rasen düngen
Der Rasen nimmt den Großteil der Gartenfläche ein und fällt immer sofort ins Auge. Wenn der Rasen nicht bereits im Herbst durch eine Düngung gestärkt wurde, erntet man besonders nach frostreichen Winterwochen meist Kahlstellen, Verfärbungen und Moosbefall. Um im Frühjahr erfolgreich gegen Unkraut und Moos ankommen zu können, kann man den Rasengräser mit einer Düngung zu neuem Glanz verhelfen.
Schritt für Schritt Anleitung
Zuallererst müssen wir den Rasen von Laub, Gehölze und abgestorbenen Grashalmen befreien. Sollten hierbei viele abgestorbene Grashalme (gelblich/beige) das Gesamtbild trüben, kann man mit einem Laub- oder Rasenrechen die Fläche entsprechend bearbeiten. Aber Achtung: Ist die Fläche noch zu feucht, sollte man die Arbeiten lieber etwas verschieben, da sonst die Gefahr besteht viele, unnötig große Kahlstellen zu erzeugen.
Da der Rasen zu Beginn der Wachstumsperiode einen sehr hohen Nährstoffbedarf entwickelt, kann dieser mit einem geeigneten Dünger gestärkt werden. Empfehlenswert sind hierbei Langzeitdünger, welche sich durch Auswaschungsverluste auszeichnen, die durch starke Regenfälle auftreten können. Gerade bei kontinuierlicher, bedarfsgerechter Nutzung von Düngemittel wird das gesunde Wurzelwachstum der Rasenpflanzen gefördert.
Bis zum April sollte der Boden in der Regel getrocknet sein und der Rasen sich allmählich erholen. Bleibt die Rasenfläche hierbei von Unkraut befallen und weist größere Lücken auf, darf nun vertikutiert und anschließend nachgesät werden. Hierbei gilt zu beachten, dass die Bodentemperatur nach dem Vertikutieren etwa 10°C – 12°C aufweisen sollte, um die Nachsaat im Boden rasch keimen zu lassen. Wird dies nicht beachtet, kann es sein, dass Moos und Unkraut die Lücken schnell wieder befallen.
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